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Aktuell

Messungen von Holzfeuerungen < 70 kW

Mit der Revision der Luftreinhalteverordnung vom Juni 2018 wurde durch den Bund die Messpflicht von kleineren Holzfeuerungen bis 70 kW im einfachen Verfahren eingeführt.
Kantone und Gemeinden sind nun gefordert, diese neue Verordnung so schnell wie möglich umzusetzen.

Was bringen die Messungen von kleinen Holzfeuerungen? Waren schon seit 1986 die Gas- und Ölfeuerungen messpflichtig (in der Regel alle zwei Jahre), hat der Bund nun im Zugzwang der wichtigen Themenfelder «Feinstaubproblematik» und «saubere Luft» die auch immer umfangreicher vorkommenden, kleinen Holzfeuerungen ins Visier genommen. Holzfeuerungen, die mit falschem Brennstoff oder schlicht technisch falsch betrieben werden, tragen viel zur Luftverschmutzung (Feinstaubbelastung P 10) und zu Geruchsemmissionen bei.

Mithilfe von einfachen Messverfahren werden nun die beiden Schadstoffe gemessen und mit den – in der LRV festgesetzten – Grenzwerten verglichen. Mit und infolge dieser Messungen werden auch die teils sehr alten Feuerungsanlagen, die aktuell dem technischen Standard nicht mehr genügen, innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren saniert.
Die Firma Fred Senn AG ist im Gebiet des Kantons Basel-Stadt die einzige Fachfirma, die solche Messungen durchführen kann und sich dafür ein eigenes Messgerät angeschafft hat. Zudem werden noch in diesem bzw. nächsten Jahr zwei weitere Mitarbeiter / innen die angesprochene Messprüfung ablegen.

Energiestrategie 2050 – was bleibt

Der Bund und die Kantone sind seit der Abstimmung von 2018 nun gefordert, sich über die Energieerzeugung und den Energieverbrauch neue Gedanken zu machen.
Die Idee des Bundes und der Kantone, weitgehend auf fossile Energien (Öl und Gas) zu verzichten, ist zwar lobenswert. Damit wird der CO2-Ausstoss massiv gesenkt, die Umwelt geschont und das Klima dementsprechend entlastet.

Jedoch sind die Auflagen bzw. die Nichtauflagen, die Betreiber von Feuerungsanlagen mit fossilen Energien und solchen mit wiedererneuerbaren Energien einhalten müssen resp. eben NICHT einhalten müssen, etwas, was von diversen Fachleuten nicht recht verstanden wird:
Müssen Hausbesitzer, die durch eine Sonderbewilligung eine neue Gasheizung (oder Ölheizung) einbauen wollen, ihre Liegenschaften nach strengen Massstäben energetisch sanieren (Fenster, Fassaden, Solarpanel), sind andererseits Betreiber von Wärmepumpen, Fernwärme oder Holzfeuerungen von solch teuren Investitionen befreit...

Selber – als Fachmann und Lehrer an der Gewerbeschule Olten für angehende Kaminfeger – unterrichte ich die Auszubildenden immer dahingehend, dass diejenige Energie, die nicht gebraucht wird, eigentlich die beste Energie sei!

Die Fred Senn AG und ihr Team bilden sich stets weiter

Die Fred Senn AG, ein gut verankertes Geschäft in der Region mit Tradition, das in den Bereichen «Unterhalt von wärmetechnischen Anlagen (Öl, Gas, Holz)», «aktiver Brand- und Umweltschutz (Emissionmessungen)» u.a. schon lange seine Tätigkeitsfelder hat, hat in seiner letzten Team-Sitzung beschlossen, sich zu einem «KOMPETENZZENTRUM HOLZ (Feuerungen)» aus- und weiterzubilden.

Somit werden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Juni 2019 den Kurs «Pelletexpert» in Buttisholz, der durch den Verband der Pellet- und der Pelletheizungs-Hersteller durchgeführt wird, besuchen. Zusätzlich werden im November 2019 und Frühjahr 2020 zwei unserer Teammitglieder den Messkurs MT 3 / AB 3 / AT 3 besuchen und abschliessen. Damit wird dann die Firma Fred Senn AG bereits über drei Personen verfügen, die Holzfeuerungen bis 70 kW messen dürfen, nach den geltenden Messregeln gemäss den Kantonen BS und BL.

Die Fred Senn AG möchte mit diesen Aus- und Weiterbildungen noch stärker die Betreiber von Holzfeuerungen mit den Dienstleistungen «Beratung, Messungen und Brandschutzabnahme» unterstützen. Und somit direkt ihr Knowhow den interessierten Kunden, die sich mit dem Gedanken des ökologischen Heizens befassen, zur Verfügung stellen.

Neu: Holzfeuerungskontrolle für Klein-Holzfeuerungen bis 70 kW Leistung

Ab Dezember 2018 und dazu erfolgreich abgeschlossener Weiterbildung und Prüfung freut sich die Fred Senn AG, Ihnen auch eine Holzfeuerungskontrolle des Standards MT3 anbieten zu können.
Dabei handelt es sich um eine spezialisierte Holzfeuerungskontrolle für kleine Holzfeuerungsanlagen bis 70 kW Leistung.
Für allfällige Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Unsere neue Website ist aufgeschaltet – goes responsive!

Nicht zuletzt, weil Smart Phones immer wichtiger werden, haben wir den Zeitpunkt genutzt, ein Update unserer Website auszuarbeiten. Sie finden darin alle unsere Schwerpunkte und wichtigen Themenbereiche, unsere Koordinaten, Tipps zu den Themen „Gasheizung“ und „Subventionen“, für Sie interessante Links, Kontakt zu uns und vieles mehr. Und wie angesprochen, digital derart aufgebaut, dass Ihnen alle diese Informationen möglichst dienlich auch auf den Smartphones zugänglich sind.

Cédric Bader wieder im Team

Wir freuen uns, Ihnen wiederum Herrn Cédric Bader als Teammitglied vorstellen zu können. Wieder, weil Herr Bader seit 1993 bereits bei der Fred Senn AG arbeitete und Ihnen aus dieser Zeit bekannt ist.
Nach einem Mitwirken beim Kaminfegerbetrieb H. Abt wird er abermals unserer Crew angehören. Herr Bader ist ausgebildeter Kaminfeger und Sicherheitsbeauftragter.

Zum Klimagipfel 2015 in Paris

Auf Ende 2015 wurden in Paris wichtige Ziele für unser Klima getroffen. In irgendeiner Weise werden auch wir in der Schweiz von diesen Entscheidungen in nächster Zeit betroffen sein. Dies alles zum Wohl unseres Planeten und zukünftiger Generationen.

Aber haben Sie schon gewusst, dass der Berufsstand des Kaminfegers schon seit Jahrzenten nicht nur einzig für den Brandschutz – was sein ursprünglichster Auftrag ist – aktiv ist, sondern auch auf folgende wichtige Themen immer wieder hinweist? Nein? Dann möchte ich Sie kurz darüber informieren:

1972 wurde in der Region mit aus heutiger Sicht einfachen, technischen Geräten die Verbrennungsqualität der damals modernen Ölfeuerungen gemessen. Dies alles vor der Inkraftsetzung des Umweltschutzgesetzes des Bundes (USG83) und der «Luftreinhalteverordnung 1986, LRV». Es waren die Kaminfeger, die diese Arbeit regelmässig an diesen Anlagen durchführten.

Mit Inkraftsetzung der LRV hat der Schweizerische Kaminfeger-Meisterverband (SKMV) in einer Studie aufgezeigt, dass bei einer regelmässigen Reinigung einer wärmetechnischen Anlage (WTA) die Abgastemperatur sinkt, der Brennstoff effizienter verbrannt und somit klar wirtschaftlicher genutzt wird!

Aber auch dem technischen Fortschritt von Heizungen und Brennstoffen wurde in der Forschung eine grosse Beachtung geschenkt. Dies immer auch in Zusammenarbeit mit Kaminfegern, die ja Praktiker sind und sich tatkräftig den neuen Errungenschaften annahmen und Herstellern sowie Forschern ihre Feedbacks gaben.

Dies führte zum heutigen Standard in der Heiztechnologie, zu dessen Erfolg die Kaminfeger sicherlich auch ihren Anteil beigetragen haben.

Wenn sich also der Kaminfeger das nächste Mal bei Ihnen anmeldet, um vorbei zu kommen, dann sehen Sie es doch einmal aus der Sicht unseres Planeten: Nach der Reinigung verbraucht Ihre Feuerungsanlage weniger Brennstoff, es wird weniger CO2 ausgestossen! Unsere Erde wird es Ihnen danken.

Kaminfegermonopol versus freier Kaminfegermarkt

In den letzten Monaten wird immer wieder über eine Marktwirtschaft gesprochen, die keine Monopole mehr beinhaltet. Es zeichnet sich in der ansonsten stark monopolisierten Wirtschaft der Kaminfeger nun ein Umdenken ab. Viele junge, angehende und geprüfte Kaminfegermeister machen sich darüber Gedanken, welche Vor-, aber auch Nachteile ein solcher Markt denn hätte:

Da in einigen Kantonen schon seit Jahrzehnten ein freier Markt herrscht, ist ein Informationsaustausch zwischen den sich öffnenden Märkten und den bestehenden, offenen Kaminfegermärkten ein «Muss». Viele Betreiber haben nun das Gefühl, eine Marktliberalisierung führe automatisch zu noch tieferen Preisen. Aber aus Erfahrung lässt sich sagen, dass im Bereich der Kaminfegerei nach einer Liberalisierung keine günstigeren Preise daraus resultieren. Einige Gründe dazu seien erwähnt: grössere Administrations- und Wegkosten, da nicht mehr quasi von «Haus zu Haus» gearbeitet werden kann. Höhere Werbe- und Offertkosten, da die zu offerierenden Aufträge oft in einem sehr tiefen Preissegment liegen.

Aber auch die Behörden/kantonalen Stellen sind bei einer Liberalisierung in der Pflicht. Sie müssen bei einer Liberalisierung offen und ehrlich kommunizieren, die betreffenden Kunden informieren und die Vor- sowie auch die Nachteile aufzeigen.

Die Einhaltung der verschiedenen kantonalen Brandschutz- und Umweltschutz-Gesetze sollten weiterhin eingehalten und kontrolliert werden. Um den hohen Stellenwert des Brand- und Umweltschutzes zu gewährleisten, kann dieser nicht einfach den Betreibern überlassen werden (Stichwort «Eigenverantwortung»). Jeder Besitzer einer wärmetechnischen Anlage, der nicht selber sowieso bereits im Bereich «aktiver Brand- und Umweltschutz» arbeitet, ist heutzutage mit seiner Anlage schlichtweg überfordert. Es muss ein gewisses Mass an ausgebildetem know how der diversen Kaminfegermeister und Kaminfeger gewährleistet sein, damit die Schadensbilanz bei Bränden auch weiterhin so tief bleiben wird, wie wir es zur Zeit kennen und die Ziele der Behörden, weniger Energie zu verbrauchen und die Luft sauber zu halten, auch erreicht werden können. Nur so macht eine Liberalisierung des Kaminfegerwesens einen Sinn, denn Brandschutz und Umweltschutz gehören zu den Grundrechten und -bedingungen eines jeden Bewohners hierzulande.

Solarenergie auf dem Dach

Um die von Bund, Kantonen und Gemeinden angepeilte Energiewende zu erreichen, müssen nicht nur die staatlichen und kommunalen Behörden sehr stark daran arbeiten. Nein, auch die Bevölkerung muss mitziehen, damit die Ziele der «Energiewende 2050» erreicht werden können.

Ein einfacher Weg dazu ist die Nutzung der Sonne, die tagtäglich unentgeltlich ihre Energie auf uns herabscheinen lässt.

Haben Sie gewusst, dass theoretisch pro m2 Fläche, die von der Sonne beschienen wird, ein Energieertrag von 1376 Wh resultiert? Das ist etwa die Menge Energie von 1 dl Öl oder 0,15 m3 Erdgas. Das würde bedeuten, dass 10 Stunden Sonnenschein 1 Liter Öl oder 1 m3 Erdgasersatz substituieren würde.

Da dies aber alles blosse Theorie ist, kann eine solche Ausbeutung nicht 1:1 umgesetzt werden. Trotzdem ist die Montage einer Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung sinnvoll, werden doch für die Erstellung solcher Anlagen auch Fördergelder vom Kanton Basel-Stadt gesprochen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter

http://www.aue.bs.ch/energie/ foerderbeitraege/solaranlagen.html